Lilly Grote

Lilly Grote wurde in Bentheim geboren. Sie ist bekannt für ihre Arbeiten zu Daily Chicken (1997), Berlin, Bahnhof Friedrichstraße, 1990 (1991) und Oshilongo Shange - Mein Land (1992). Aber sie hat nicht als Regisseurin angefangen. Sie begann ihr Kunststudium an der Kunstakademie in Kassel. Von 1970 bis 1975 studierte sie hier. Danach interessierte sie sich für Fotografie und zog von 1975 bis 1977 nach Frankfurt, wo sie zwei Jahre lang Fotografie studierte. Danach beschloss sie, sich stärker für Filme zu engagieren. Also bewarb sie sich bei der Film- und Fernsehakademie in Berlin und wurde natürlich angenommen. Diese Akademie war großartig für sie, weil sie dadurch freier und unabhängiger in ihrem kreativen Prozess wurde. Sie drehte mehrere Kurzfilme und sogar einige Dokumentarfilme. Ein Jahr nach dem Experimentieren und dem Besuch der Akademie beendete sie ihren ersten richtigen Film "Sechs Schritte lang

  • Vier Schritte quer". Natürlich hörte ihre Fantasie und das Schaffen großartiger Filme hier nicht auf. Sie veröffentlichte viele weitere ähnliche Filme wie `` Der Frosch im Brunnen``, `` Endlose Verabredung``, `` Küche - Theather - Krankenhaus`` und viele, viele mehr. Für ihren Abschluss drehte sie zusammen mit Irina Hoppe einen ihrer besten Filme aller Zeiten mit dem Titel "Oder was sonst noch passiert ist". Es war im Jahr 1982 und es erzählte eine Geschichte über die Liebe in einer bestimmten Weise, mit Irina als Hauptdarstellerin.

Nach ihrem Abschluss hatte Grote vor, nach Frankreich zu ziehen, um dort Filme zu drehen. Aufgrund ihrer erstaunlichen Erfolge und der Art und Weise, wie sie an ihren Filmen arbeitete, wurde ihr eine Lehrstelle an der Akademie angeboten, an der sie studierte. Sie entschied sich dafür, es zu akzeptieren, weil sie immer noch eine gute Gelegenheit hatte, tolle Filme zu drehen und gleichzeitig junge Köpfe zu formen, die dasselbe tun wollten. Diese Lehrtätigkeit hatte sie von 1986 bis 1989 inne. Als sie ihre Arbeit als Lehrerin aufnahm, suchte sie nach Partnern, die ihr helfen würden, eine unabhängige Produktionsfirma aufzubauen. Damals hat sie sich mit Ulrike Herdin zusammengetan und sie gründeten ihre erste Firma mit dem Namen "SO 36 Film". Als sie anfing, ernsthaft Regie zu führen und großartige Filme zu veröffentlichen. Die besten beiden Filme handelten von namibischen Kindern, die die "Schule der Freundschaft" besuchten. Beide Filme wurden 1990 veröffentlicht und hießen "Innen - Außen" und "Oshilongo -- Mein Land". Heute lebt und arbeitet sie in Berlin, aber nicht nur als Regisseurin, sondern auch als Künstlerin, Cutterin und Kameramann.